Damen 2 verlieren Stadtmeisterschaft gegen den Ortsrivalen HSG Vest

Der Pokal bleibt bei der HSG Vest Handball: Landesliga-Damen verteidigen Stadtmeistertitel / 34:13 gegen die PSV II. (Meho) Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Vest sind im Stadtmeisterschafts-Spiel gegen die PSV II ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht geworden.

„Das war ein sehr, sehr deutlicher Sieg“, kommentiert Wolfgang Temme, Leiter der Fachschaft Handball, bei der Pokal-Übergabe das 34:13 (17:4) gegen den Bezirksligisten aus dem Norden der Stadt. Der Erfolg des Titelverteidigers stand frühzeitig fest. Das lag einerseits an starkem Auftritt der gastgebenden Mannschaft von Bernd Andersen. „Die beste Leistung der gesamten Vorbereitung“, wie der Trainer hinterher feststellte. Andererseits startete die Zweitvertretung der Polizeisportvereinigung (PSV) nervös in das Nachbarschaftsduell. „So viele Fehler habe ich noch nie gesehen“, urteilte PSV-Coach Otto Kuckel nach dem Spiel, ohne seiner jungen Mannschaft einen Vorwurf machen zu wollen. „Es ist ein Unterschied, ob man in der A-Jugend, wenn auch in der Oberliga, oder im Seniorenbereich spielt.“ Beschönigen wollte Kuckel dennoch nichts: „Das war eine schlechte Leistung von uns.“ Die spiegelte sich im Angriff mit einigen Fehlversuchen wider. Pech kam bei einigen Pfostentreffern hinzu. Zudem parierten Elissa Kleiser in Hälfte eins und nach dem Seitenwechsel auch Ricarda Sindermann einige Siebenmeter der PSV. Treffsicherer war der Titelverteidiger. Das 0:1 durch Tina Elvert beantwortete die HSG Vest mit fünf Toren in Folge und zeigte weiterhin dem Kuckel-Team auf, wohin die Reise gehen soll. „Wir haben nie nachgelassen und den Druck immer hochgehalten“, lobte Bernd Andersen hinterher. Das bekamen die Gäste zu spüren. „Wir haben in der Abwehr der PSV den Schneid abgekauft“, sagt der HSG-Coach. Nach Ballgewinn am eigenen Kreis legten die Gastgeberinnen sogleich den Vorwärtsgang ein. Vor allem Leonie Kasper und Franziska Lühn nutzten die Tempogegenstöße, um den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Schon zur Pause war das Stadtmeisterschaftsspiel beim Stand von 17:4 entschieden. Auch nach dem Kabinengang änderte sich an dem Kräfteverhältnis auf dem Feld nicht viel, auch wenn die PSV nun ihre Chancen etwas besser nutzte: Über 28:10 (45.) setzte sich der favorisierte Landesligist auf 34:13 ab. Bernd Andersen würdigte eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ des alten und neuen Stadtmeisters, wenngleich er Luisa Tekath ein Sonderlob zollte. Die PSV II startet am Samstag bei Rot-Weiß Dorsten in die neue Saison. Die HSG Vest erwartet am Sonntag den Bochumer HC in der Heinrich-Auge-Halle.

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