1. Herren

32:27 über Höchsten: PSV stolpert zum Sieg

RECKLINGHAUSEN. Wenn Trainer Kai Müller sich jemals gefragt haben sollte, welche Trainingsinhalte er in der Herbstpause nun vermitteln müsse, seit Samstag ist der Trainer der PSV Recklinghausen schlauer. Das einzige, was aus seiner Sicht beim 32:27 (15:13)-Sieg über TuS Borussia Höchsten stimmte, waren nämlich die zwei Punkte.

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H1: RE Derby ist eine einseitige Sache

Ein stark auftrumpfender HSC Eintracht entschied das Recklinghäuser Gipfeltreffen beim Lokalrivalen PSV vor 250 Zuschauern deutlich mit 31:24 (15:10) Toren für sich.
„Ich habe mit einem engeren Ausgang des Vergleichs gerechnet“, gab sich HSC-Trainer Dieter Lenz natürlich vollauf zufrieden – vor dem Hintergrund etwa, dass er auf seinen privat verhinderten Spielgestalter Jörg Schomburg verzichten musste.

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PSV hat gegen Telgte ganz leichtes Spiel

RECKLINGHAUSEN. Im Altertum galt der Stamm der Friesen als ein ziemlich wehrhafter. Davon scheint im Jahr 2013 nicht viel übrig. Zumindest nicht was den gleichnamigen Verein aus dem münsterländischen Telgte anbelangt. Der spielte bei der PSV Recklinghausen vor – und war beim 32:19 (16:10) der PSV hoffnungslos überfordert.„Wenn wir so weiter spielen, gewinnen wir in dieser Saison kein Spiel“, sagte Telgtes Trainer Alpár Jegenyés kurz nach der Schlusssirene, die die Gäste vor einer höheren Pleite bewahrte.

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Das erste Derby bleibt ohne Sieger

WESTERHOLT. Das erste von vielen Derbys in der Verbandsliga 2 hat verdientermaßen keinen Sieger gefunden. Mit dem 27:27 (14:15), auf das sich SV Westerholt und PSV Recklinghausen logischerweise „einigten“, konnten beide Trainer auch ebenso logisch leben. Das Spiel hätte auch keinen Sieger verdient gehabt, zu schwankend waren die Leistungskurven hüben wie drüben. „Jede Mannschaft hat ihre Phasen gehabt“, meinte Recklinghausens Trainer Kai Müller, der in seinem dritten Eröffnungsspiel mit der PSV seinen ersten Punkt feierte. Die Partien zuvor hatte Müller noch verloren, also wertete er das Resultat am Samstag vor 300 Zuschauern schon mal als positiven Fingerzeig.

In der Tat waren die Unterschiede zwischen beiden Mannschaften minimal. Bemerkenswert dabei: Westerholt kann Abwehr! Mit der 5:1-Deckung hatte die PSV lange Zeit ihre Probleme, vor allem Lars Preuß als vorgezogener Mann in der Mitte agierte bissig wie ein Terrier. Lars Heckmann hatte bei seinem Pflichtspieldebüt auf der Westerholter Bank hier zweifelsfrei die richtigen Schlüsse aus der vergangenen Saison gezogen. „27 Gegentreffer sind okay. Wir spielen Handball im Jahr 2013, da gibt es keine Resultate mehr von 11:9 oder so“, meinte Heckmann.

Entscheidende Vorteile konnte sich zunächst keine Mannschaft verschaffen, lange Zeit verlief die Partie ziemlich ausgeglichen.

Lars Preuß sieht die Rote Karte

Dann sorgte Lars Preuß in der 46. Minute dafür, dass auch auf den Rängen endlich Derbystimmung aufkam. Ungewollt, muss man sagen. Dass Preuß aber Cedric Elsen beim Tempogegenstoß aus der Luft „pflückte“ und dafür die direkte Rote Karte sah, war unglücklich und überflüssig.

Die auf keinem hohen spielerischen Niveau stehende Partie wurde nun hektischer, und ausgerechnet der SVW konnte die Energie nun für sich nutzen, bog einen 18:21-Rückstand (43.) in eine 25:23-Führung um (56.).

„Hut ab vor meiner Mannschaft. Die kämpferische Leistung war heute bombastisch“, sparte Lars Heckmann daher nicht mit Lob für sein Team.

Potenzial für echte Helden, die dieses Derby hätte hervorbringen können, war nun zweifellos da. Wie PSV-Keeper Niklas Bell, der in den zweiten 30 Minuten gleich drei Siebenmeter entschärfte.

Wie Rosen Kolev beim SVW, der vier der letzten fünf Westerholter Treffer erzielte und nach verhaltenem Beginn nun Akzente setzte.

Beide Mannschaften hatten die Chance zum Sieg, beide verpatzten sie: Bei der in der Schlussminute in Unterzahl spielenden PSV leistete sich zwölf Sekunden vor Schlusssirene Pascal Fischer einen Schrittfehler, der Westerholt noch einmal in Ballbesitz brachte. Aber von Rechtsaußen scheiterte Fabian Hentschel hart bedrängt von Sebastian Schreiber.

STATISTIK
Westerholt: Frey, Pavlakovic – Schmedt (2), Braun (2), Preuß (3), Jacob (4/1), Hentschel (4), Schürmann, Weis, Georgiev, Klasmann (1), Leibner (4), Weißelstein, Kolev (8/2)
Recklinghausen: N. Bell, Rietdorf – Brannekämper (7), Kleine (2), Schreiber, Sodys (2), Fischer (1), Elsen (8/5), Albers, Lange, Berheide, Stöckmann, Schikorra, Fred. Bell (6)
Zuschauer: 300
Zeitstrafen: 4 SVW – 3 PSV
Rote Karte: Preuß (Westerholt; 46.)
Spielfilm: 4:2 (10.), 9:7 (20.), 12:10 (25.), 13:14 (29.), 14:15 (30.), 16:19 (36.), 19:21 (46.), 22:22 (52.), 25:23 (56.), 26:26 (58.), 27:27 (60.)

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Das Spiel hätte auch keinen Sieger verdient gehabt, zu schwankend waren die Leistungskurven hüben wie drüben. „Jede Mannschaft hat ihre Phasen gehabt“, meinte Recklinghausens Trainer Kai Müller, der in seinem dritten Eröffnungsspiel mit der PSV seinen ersten Punkt feierte. Die Partien zuvor hatte Müller noch verloren, also wertete er das Resultat am Samstag vor 300 Zuschauern schon mal als positiven Fingerzeig.

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PSV besteht ultimativen Härtetest

RECKLINGHAUSEN. In Watte packen wollte Kai Müller seine Mannen am Wochenende nicht gerade, und dass die Verbandsligahandballer der PSV am Montag den Absatz von schmerzlindernden Präparaten in Recklinghausen in die Höhe getrieben haben, ist jedenfalls stark zu vermuten.Insgesamt 240 Minuten Spielzeit hatte Müller seinem Team verordnet – dosiert über zwei Tage. „Soweit die Füße und die Körper das zugelassen haben, hat die Mannschaft das gut gemacht“, zieht der Trainer ein positives Fazit.

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