1. Damen

PSV hat die "Seuchensaison" abgehakt

Nicht nur Abteilungschef Wolfgang Temme war am Dienstagabend froh, endlich einen Schlussstrich ziehen zu können unter eine „Seuchensaison“, die die Handballerinnen und Handballer der PSV Recklinghausen hinter sich haben.

Auch die gut 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, darunter Bürgermeister Christoph Tesche und Landrat Cay Süberkrüb, die zum Sponsorenabend ins Porsche-Zentrum Recklinghausen gekommen waren, erinnerten sich mit einigem Unbehagen an das quälende Ende der Spielzeit für die Drittliga-Frauen und den Abstieg der ersten Herren in die Landesliga.

„Die Nummer eins bei den Frauen im Kreis sind wir schon vor der Saison. Bei den Herren wollen wir es wieder werden“, versprühte Temme nun Zuversicht. Nur: „Ob es sofort klappt, kann ich nicht versprechen.“
Das konnte und wollte auch Ingo Stary, der neue Mann auf der Bank der PSV-Männer, nicht. Der Ex-Profi sieht den Umbruch, den der Verein in der Landesliga umsetzen muss, „als Chance, um mittelfristig wieder den Sprung in die Verbandsliga zu schaffen“ – auch wenn die Landesliga nicht das sei, „was sich ich und alle anderen hier wohl vorgestellt haben“, wie der Sportwissenschaftler ehrlicherweise einräumte.

13 Spieler hat der 30 Jahre alte Ex-Profi, der mit TuSEM Essen Europapokalsieger war, aktuell in seinem Kader.
Mit Maximilian Dietrich vom Bezirksligisten FC Erkenschwick gibt es erst einen externen Zugang. Starys Ansatz: Absolute Fitness, um Verletzungen, wie sie die PSV-Herren in der vergangenen Saison zuhauf ereilt hatten, zu vermeiden. In eine Saison mit nur 13 Spielern zu gehen, ist im Handball schließlich ein ambitioniertes Ziel.

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Sprachlos und entsetzt.

Die PSV Handballabteilung trauert um die Opfer des Flugzeugabsturzes von Dienstag. Entsetzen und Sprachlosigkeit.

Wir haben das Saisonspiel der PSV Damen gegen den 1.FC Köln für Samstag abgesagt, da unter den Opfern ein Familienmitglied unserer 1. Damenmannschaft ist. Alles wird zur Nebensache...

Jörg Freund übernimmt ab Sommer bei der PSV

Seine Zusage für die kommende Saison bei der PSV Recklinghausen hatte Jörg Freund schon in den Tagen zuvor gegeben. Wäre sich der 49 Jahre alte A-Lizenzinhaber im Vorfeld unschlüssig gewesen, ob er das vakante Traineramt beim Frauen-Drittligisten übernehmen solle, spätestens der Sonntag hätte ihn überzeugt.

Der Wuppertaler war Gast in der Halle Nord und sah dort den 30:26-Sieg der PSV über Bayer Leverkusen II. „Eine überzeugende Teamleistung“ habe er gesehen, so Freund im Gespräch mit unserem Haus. Genau das, was er unter Handball verstehe. Er habe das Gefühl, damit am richtigen Ort zu sein.
Sein künftiges Engagement in Recklinghausen kommt dennoch überraschend. Grund: Der Wuppertaler hat sich in den vergangenen Jahren eher im Bergischen und im Rheinland einen Namen als Trainer gemacht.

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PSV-Frauen bleiben in der Erfolgsspur

„Einfach wäre ja auch langweilig“, sagt PSV-Trainerin Kirsten Lübbert nach dem hart erkämpften 30:26 (16:16)-Erfolg ihrer Mannschaft gegen TSV Bayer Leverkusen II.

Lange Zeit machten sich die „Polizistinnen“ das Leben nämlich selber schwer. Dabei lief zu Beginn der Partie alles – und damit eben auch der Ball – wie am Schnürchen. Mit zwei tollen Kombinationen, die Lea Imping und Jacky Brühan vollendeten, ging die PSV 2:0 in Führung. Bis zum 6:4 (10.)kombinierten sich die Hausherrinnen, bei denen Carina Püntmann auf Rückraum Mitte für viel Wirbel sorgte, durch die defensive 3:2:1-Deckung der Leverkusenerinnen. Dann riss der Faden im Spiel der Recklinghäuserinnen. Immer wieder rannten sich die Lea Imping, Kathrin Huck oder Agnetha Peters vergeblich fest. Zudem landeten gleich mehrere Kreisanspiele in den Armen der Gegner, die postwendend per Konter einnetzten. Über 6:6 drehte Bayer die Partie zur eigenen 9:6-Führung (14.).

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29:20 - PSV schlägt HSG Dutenhofen/Münchholzhausen

„Es ist ganz wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben!“ Burkhard Bell, seines Zeichens Trainer des Drittligisten PSV Recklinghausen, musste nach dem 29:20 (15:11)-Erfolg seines Teams gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen erst einmal kräftig durchschnaufen. So deutlich, wie es das Ergebnis glauben machen will, war die Begegnung nämlich keineswegs. Im Gegenteil. Zwar erspielten sich die Recklinghäuserinnen begünstigt durch zahlreiche technische Fehler der Gäste schnell eine 7:2-Führung (10.). Nach einer Auszeit durch HSG-Trainer Eckhard Weber geriet der PSV-Motor aber ins Stocken. „Sobald bei uns eins, zwei Sachen schief laufen, sind wir momentan stark verunsichert“, erklärte Burkhard Bell, warum sein Team sich gegen einen spielerisch limitierten Gegner nicht weiter absetzen konnte.

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